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Saint-Guilhem-le-Désert

Wir ziehen um. In ein Zelt.

Die Idee auswandern zu wollen stammt bereits aus dem vergangenen Jahr. Während einer Diskussion zwischen Antonin und mir entbrannte der Wunsch, eines Tages einen eigenen Campingplatz führen zu wollen. In den Anfängen unserer Beziehung hatte ich zwar ausgeschlossen, eines Tages mit ihm nach Frankreich ziehen zu wollen – was mir aufgrund seiner Verbundenheit mit dem Land angebracht erschien – doch diese Idee änderte alles. 

In unseren vorangegangenen Urlauben habe auch ich mich in das Land verliebt. Die Menschen und ihre Lebenseinstellung, die Vielseitigkeit des Landes und das angenehm milde Klima haben es mir angetan. Für uns beide war klar, wir würden unseren Traum in Frankreich Leben. In einer kleinen Wohnung in Bordeaux wollten wir uns ein neues Leben aufbauen. Nach unserem letzten Frankreich-Urlaub ist von diesem Vorhaben jedoch nicht viel übrig geblieben.

Statt in Frankreich genauso weiter zu machen, wie hier in Deutschland, möchten wir uns Zeit für uns nehmen, reisen und das Leben genießen. Unser neues „Zuhause“ wird deshalb keine Wohnung, sondern ein Zelt auf dem Dach unseres Autos. Wir fahren an die Côte d‘Azur und reisen von dort aus, wohin auch immer es uns verschlägt. Vermutlich in Richtung Westen, damit wir in Spanien und Portugal überwintern können.

Einen konkreten Plan haben wir nicht, nur grobe Ideen. Geld möchten wir mit Jobs vor Ort oder Arbeiten, die sich über das Internet erledigen lassen, verdienen. Dabei haben wir keine großen Ansprüche. Bereits mit wenigen hundert Euro im Monat kommen wir über die Runden.

Wir sind gespannt und freuen uns auf unser Abenteuer.

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